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Petersilie, glatt

Petroselinum sativum

Winterhärte: junge Pflanzen gegen Kälte abdecken
Einjährig/zweijährig/mehrjährig: zweijährig
Standort/Boden: sonnig bis halbschattig, durchlässiger, nährstoffreicher, feuchter Lehmboden
Gießen: ausreichend feucht halten
Düngen: organische Düngung (z. B. Algenkalk, Steinmehl und Kompost)
Rückschnitt (evtl.): möglich evtl. bei Krankheit, starkem Lausbefall, blühende Triebe entfernen
Heilwirkung: appetitanregend, verdauungsfördernd, harntreibend, blutreinigend, Wenn man die Blätter kaut, wirken sie gegen Knoblauchgeruch. Petersilienblätter werden zusammen mit Öl und Salz zu Brei zerstampft und helfen bei Zahnschmerzen. Petersilienwasser wirkt äußerlich gegen Sommersprossen.
Verwendung: Kraut, Blätter (frisch,tiefgefroren); Die Blätter werden zum Würzen meist roh oder nur kurz erhitzt verwendet. Nicht mitkochen, sondern zum Schluss beifügen! Zu Eier-, Fisch-, Geflügel-, Kartoffel-, Nudel-, Reisgerichte, Suppen, Soßen, Gemüse, Salate, Kräuterbutter, Marinaden.
Sonstiges/Geschichtliches/Sagen: die glatte Petersilie hat ein intensiveres Aroma als die krause Art
Die Petersilie wurde im antiken Griechenland als heilige Pflanze angesehen. Sie wird in der Odyssee als Schmuck der Insel der Nymphe Kalypso angesehen. Kränze aus Petersilie wurden den Siegern der Isthmischen und Nemëischen Spiele übergeben.
Der Name stammt aus dem Griechischen: "petra"=Felsen, "selinon"=Sellerie; er bezieht sich auf den natürlichen Lebensraum der Petersilie an felsigen Hängen und ihre an Sellerie erinnernde Wuchsform;
Im alten Griechenland trug man bei festlichen Anlässen Petersilienkränze auf dem Kopf. Die Petersilie sollte der Trunkenheit vorbeugen.
"Wer im Herzen oder in der Milz oder in der Seite Schmerzen leidet- der koche Petersilie in Wein, unter Zugabe von etwas Weinessig und reichlich Honig und seihe durch ein Tuch ab. Den so zubereiteten Herzwein trinke er oft, und es heilt ihn."
Hildegard von Bingen